Montag, 7. Januar 2008

Einbruch in meiner Wohnung!!!

Meine Damen und Herren, ich war einwenig depressiv in der letzten Zeit. In solch einer Zeit heisst die Devise "Schweigen ist Gold", und obwohl ich darin eigentlich schlecht bin, hielt ich mich soweit daran. Aber jetzt ist fertig mit sich in Mitleid suhlen, I drank away the pain als wäre ich Mobb Deep,
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und obwohl die Schlampe (also the pain) schwimmen kann und also immer noch da ist, muss ich jetzt einfach vorwärts gehen. Wie sagt der Masturbator so schön: Wenn's kommt, dann kommt's dann schon. Und was mir heute passiert ist, bildet den Stoff, aus dem Bloggers feuchte Träume sind:
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Ich kam pünktlich um 18 Uhr von einem äusserst langweiligen Montag @ the old office nach Hause, fuhr nichtsahnend mit dem Lift in den 6. Stock, um dort meine mit Entrée ausgestattete Wohnung, deren Tür übrigens direkt an den Lift anschliesst (kein Vorraum, Ihr versteht, ich rocke Mansarden-Style), zu öffnen. Als ich oben jedoch die Tür öffnen wollte, traute ich meinen Augen nicht: unten links war die Tür - eingetreten. Ungefähr so:
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Viel geiler noch, das Schloss war immer noch in den Angeln, mit anderen Worten musste ich meine eingetretene und halb nach innen stehende Türe also aufschliessen. Ich ging nach innen und blickte mich im Entrée zuerst mal um, sah aber weder einen potentiellen Einbrecher
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noch einen teenagerigen Vandalen mit Migrationsvergangenheit, die klassischen Breaking-and-entering-to-kill-Klischees waren also nicht erfüllt. Trotzdem reagierte ich geistesgegenwärtig und merkte, dass der Einbrecher noch irgendwo sein könnte. Ich ging also in die Küche und schnappte mir ein kleines Rüstmesserchen (no shit), das sehr wahrscheinlich im Falle einer Attacke irgendwo auf Hautoberflächenhöhe abgeprallt wäre (die daneben stehenden, riesigen Fleischmesser von Villeroy & Boch,
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welche auch Legende Patrick Bateman benutzt,
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ignorierte ich in der Nervosität), und ging mal alles durchsuchen, während ich mit der anderen, nicht vom Rüstmesserchen besetzten Hand auf meinem LG-Handy ganz Strasse und souverän die Polizei rief. Man merke sich die Gleichung: Polizei anrufen + Küchenrüsterchen = Emm keeping it mad gangster! In solchen Stressituationen zeige ich jeweils wahre Nähe zur Gewalt der Strasse, haha! Wie dem auch sei, ich durchsuchte also alles, und mit alles meine ich alles, denn schliesslich hätte der Einbrecher ja auch dieser Faltasiate aus Ocean's 13 sein
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und sich im Badzimmerspiegelschrank verstecken können, wer weiss. In der Zwischnezeit quasselte irgendein halbseidener Beamter irgendwas von "nichts anfassen" (nachdem ich jede Türe und jeden Schrank auf der Suche nach dem Faltchinesen betatscht hatte) und sagte, die Beamten seien gleich vor Ort. Immer noch mit Rüstmesser bewaffnet, setzte ich mich in unseren Fauteuil und harrte der Dinge, die kommen würden.
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Fazit: Die Polizei kam 45 Minuten später, murmelte was von Jugendlichen und Wutausbruch, gaben mir ein Formulärchen für die Versicherung und gingen wieder. Weg kam nichts, weder unsere Notebooks noch unsere TVs noch sonst irgendwas. Eine Türe aufbrechen und was stehlen - okay. Eine Türe einfach eintreten, noch dazu im 6. Stock eines Hauses - get a live, bitches!

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

That was actually me.