...nehme ich ja im Normalfall eher keine. Dass ich jetzt während knapp vierzehn Tagen genau ein oder zwei Beiträge hochgeladen habe, hat andere Gründe: ich befinde mich momentan in einem seelischen Tief, und das ist nicht mal ein Witz. Weihnachten und ähnliche Unstimmigkeiten des Lebens lassen mich am Sinn des letzteren arg zweifeln. Ich habe schon alles versucht, meine Lieblingsfilme "American Psycho" und "The Big Lebowski", beide stimmungsmässig schön so adjustiert, dass sie mein ganzes Spektrum abzudecken vermögen sollten, helfen so gut wie gar nichts. Sind alles Quick Fixes. Aber eben, mit dem Thema habe ich meine engen Freunde schon so hart belangt, dass ich es gar nicht mehr zu wiederholen vermag, und ausserdem gehört so was ja auch nicht in die Öffentlichkeit, wie mir die Sittenwächter jeweils zu erzählen vermögen. Jedenfalls bin ich jetzt mal wieder zurück (genau so wie alle Rapper "zurück" sind in ihren Intros) und habe folgendes auf dem Herzen:
Seit einiger Zeit habe ich auf meinem iPod Saigons neues Mixtape, "The Moral of the Story", in regelmässiger Rotation. Das Ding gibt's you-know-where, das Cover sieht so aus:
Seit einiger Zeit habe ich auf meinem iPod Saigons neues Mixtape, "The Moral of the Story", in regelmässiger Rotation. Das Ding gibt's you-know-where, das Cover sieht so aus:
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Das Ding ist wirklich sehr geil, erdig produziert vom alten Justin Blaze, und Saigon erscheint mir immer mehr so als real-talk-Monster: der kann textlich wirklich recht viel. Er ist kein Kanye und auch kein Jay-Z, aber so ein Weltbeobachtertyp, der mit einfachen Worten Sachen sehr geil beschreiben kann. Wer's nicht glaub, der sollte mal den Track "What A Life" checken, und zwar hier:
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Nun, der Grund, warum ich Euch das erzähle, ist ebenso simpel wie einleuchtend - Saigons Album ist eines dieser langangekündigten Werke, die nie rauskommen. Darum ist ein neues Mixtape von Sai sowas wie Food für Somalia: Längst nicht genug, aber immerhin etwas. Und jetzt warte ich mal wieder auf das Album, aber ein Blick auf Saigons Myspace-Blog zeigt, wie der Typ drauf ist:
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versus
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Und dann noch einwenig:
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Und das Fazit ist immer dasselbe: Die Leute, die wirklich gut sind, sind oftmals zu wenig fokussiert. Und die Leute, die nicht wirklich viel können, sind überfocused. Fragt mal Souljah Boy.

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