Fans, hatte vorhin gerade Tschakklin am Draht, und die wies mich unhöflich an, Euch Matschbirnen mal wieder was persönliches zu schreiben, schliesslich sei ich in den Ferien gewesen und so. Stellt Euch das mal vor, die Schlampe gibt mir tatsächlich Anweisungen kombiniert mit einwenig Marketingscheisse und englischen Ausdrücken, für die normale KVer drei Jahre teure Zusatzschule abdrücken, dann habt Ihr einen ungefähren Eindruck. Frechheit, aber ich gehorche. Spitzt die Ohren:
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Gestern abend um sieben rief ich meinen Chef an. Auf seinem Handy. Yes, we is down like that. Jedenfalls wollte ich unser Meeting von heute morgen um acht auf halb neun verschieben, weil ich vorher zum lokalen Postamt musste, um dieses Buch hier abzuholen:

(Dass das mal wieder eine absolute Empfehlung für Euch sein soll, muss jedem geneigten Leser klar sein...) Mein Chef jedoch antwortete mir, dass er sogar erst um elf im Büro sei, mit anderen Worten das Meeting gar nicht vorher stattfinden könne. Ich so, thx for the heads-up, und ging an den Geburtstagsapéro meiner Wahl. Den Rest könnt Ihr Euch vorstellen... Mein Wecker klingelte heute um halb elf, und ich sah ungefähr so aus:

Einfach quasi am morgen danach, und natürlich nicht so dick und schlecht, aber eklig kaputt. Was also macht ein Mann meines Formates ausser stressen und ins Büro rennen (ja, hähä rennen, hahahaa!)? Genau, er montiert die alten Aviators

und dazu die neuen Nike Capris, die er von seinem Baby aus Tokio mitgebracht bekommen hat und läuft so ausgerüstet in Richtung Office Work Sucks. Das wirklich zentrale in Sachen Swag kommt aber erst noch. Auf seinem legendären iPod läuft niemand anders als Rihanna,
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und zwar trotz Shufflefunktion zuerst mit Umbrella mit dem goldschuhtragenden Hov' und gleich nachher noch mit Shut Up and Drive. Ihr fragt Euch jetzt sicher, warum ich zugebe, dass ich Rihanna auf meinem iPod habe, die sei schliesslich schwul und so weiter, genau so, wie Ihr bei Frankie Avalons wunderbarem Beitrag über die wunderbare "The Evolution of Robin Thicke" schon dumm rumgemotzt habt. Ganz einfach, Freunde, und das sind nackte Fakten hier: WEIL ICH FICKEND NOCHMALS KANN, darum! Item, bei Shut Up and Drive singe ich mit und geniesse meine Ausstrahlung als Mann von Welt. Niemand denkt sich, dass der Typ einen massiven Kater hat. Jedenfalls nicht bis zu dem Zeitpunkt. Nachher aber schon. Denn vor lauter Suff vergass ich doch tatsächlich, im Büro die Sonnenbrille abzuziehen. Und im nachhinein war's mir eigentlich auch recht so. Das nenne ich Selbstbewusstsein. Wir rocken auch sechs Jahre später noch so wie damals:

Have fun, boys!
1 Kommentar:
hahahahaha. we just do it cause we can. BLOW.
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