Geschätztes Volk, ich bin immer noch krank. Scheisse, ich weiss. Ich habe mir gerade ausgerechnet, dass ich seit gestern sehr wahrscheinlich einen Viertel meines Körpergewichtes in flüssiger Form wieder in mich hineingeschüttet habe, und zwar alles in Form von Aufbaupräparaten, und damit meine ich nicht Proteinshakes. Eine Stange Vitamin-C-Tabletten habe ich gestern schnell vernichtet, so dass mir die Nieren beim Pissengehen schmerzten, als hätte ich Sex mit Famke Janssen gehabt. Dazu kamen die berühmt-berüchtigten Neo-Citran-Beutel, die einen in diesen Zustand der fortwährenden Halbscheibe versetzen. Wenn dann jemand fragt: Geht's besser?, kann man eigentlich nur sagen, man wisse es nicht, denn man sei high. So einen ganzen Tag high sein hat schon was, das muss man sagen. Endlich weiss ich mal, wie Redman sich fühlt. Item, jedenfalls ging ich krankheitshalber nachmittags um vier nach Hause und wollte in meiner Totallangeweile zu Hause was tun und entschied mich dafür, einen Film zu gucken. Nur, und jetzt kommt's, das einzige, noch nicht angesehene Werk, war Pride & Prejudice!
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Und obwohl ich eigentlich mal so etwas wie ein Keira-Knightley-Fan war, schwante mir beim Betrachten des Coverbildes und beim Lesen des Kurzabrisses auf der Rückseite nichts gutes. Um vier Uhr nachmittags schob ich also den Film in meinen Zone-Free-DVD-Player und stellte mich auf zwei Stunden nicht allzu gute Unterhaltung ein: England in früheren Jahrhunderten, jaja, alles sehr interessant, und weisst Du, die Gesellschaft damals war halt anders, das muss man sich heute mal vorstellen, blahdy blahdy bla Bullshit Bullshit Bullshit. Zehn Minuten hielt ich's aus. Den Rest erledigte der Schlaf für mich, um halb acht Uhr abends war ich wieder wach. Fazit: Sogar wenn ich krank bin, hält mich mein guter Geschmack von eigenartigen Streifen fern. Danke dafür.
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Was habe ich sonst noch so für Euch? Ach ja, hier gibt's ein geiles Interview mit Joe Budden, courtesy by xxlmag.com. Der Typ sollte so schnell ein neues Album rausbringen, it's not funny.
Und dann noch was: Ich habe Dj Kackmusikk kennengelernt. Er sass entspannt auf dem immer noch unrechtmässig der Dino's-Bar entwendeten Stuhl und war ganz nett, so völlig ohne Starallüren, obwohl sein Blog ihn dazu berechtigen würde, welche zu haben. Ich bin star-struck. Jedenfalls reichen wenige Minuten in seinem Laden, um alleine anhand der Kundschaft mal das Potenzial für eigenartige Geschichten zu sehen. Der Typ führt ein aufregendes Leben.
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